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Donnerstag, 1. September 2011Nero - Welcome Reality
Jemand, den wir hier hoffentlich bald als Rezensenten begrüßen dürfen, sagte - allerdings im Kontext von Alex Clare - den treffenden Satz "Dubstep is a bitch - alle machen mit ihr rum". Natürlich tut man damit Daniel Stephens und Joseph Ray besonders unrecht, denn Bandwagon jumping betreiben die beiden sicherlich nicht. Der Vergleich passt aber trotzdem gut hierher, denn Nero's Debutalbum zeigt, wie weit der Dubstep Begriff gehen kann. Wenn es Stadium Liquid im DnB gibt, dann ist das hier wohl StadiumStep. Tranceflächen, die in den 90ern schon die Enkel von Vangelis waren, treffen auf ultracleane Elektronik und funktionsoptimierte Massenveranstaltungsarrangements mit einem staatlich anerkannten Abgehfaktor und hydraulikverstärkten Drops. Breiter, höher, aalglatter, fetter, polierter, cleaner scheint es wohl kaum zu gehen. Ein Lehrstück applikativer Musik, bei der an manchen Stellen so dick aufgetragen wird, dass es fast schon Disneyland mäßig daherkommt. Vor allem wenn es theatralisch wird, geht mir das Bild nicht mehr aus dem Kopf, dass man mit dieser Musik so manches (Achtung, dieses Wort dachte ich, wird hier auf diesem Blog niemals vorkommen) Musical untermalen könnte. Zum Beispiel würde doch Fugue State perfekt zu einem Phantom der Oper Remake passen. Da wären die Investitionsruinen-Theater doch ratzefatze voll, wenn mal Nero statt der Originalmusik laufen würde. "Nero - Welcome Reality" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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22:51
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Mittwoch, 10. August 2011Jamie Woon - Mirrorwriting
Ahh diese Schmerzen! Diese Entscheidungsschmerzen! Sollen wir Sand an den Strand, Eulen nach Athen oder Humorlosigkeit zu deutschen Minimaltechnoproduzenten tragen und schreiben, worüber jeder schreibt?
Ging uns schon bei James Blake so. Und vor lauter Zaudern und Zögern wurde dann das Album doch so alt, das wir uns keine Rezension mehr getraut haben, weil die Entschuldigungsarien dann doch zu peinlich geworden wären. Aber bei Jamie Woon's Debut kann ich nicht anders, denn es würde sonst wieder ein Auslassventil unseres missionarischen Eifers ungenutzt werden.
A pro pos James Blake, mit dem wird der arme Jamie Woon auch ständig verglichen. Weil es eigentlich auch ne Menge Gemeinsamkeiten gibt:
- Jüngling singt (Chanson, Singer/Songwriter, Folk)
- macht die (spärlichen) Beats selber, denen mal in der Genanalyse Vorväter in der britischen Dance Musik nachweisen kann
- kommt irgendwie underground, oder künstlerisch zerzaust, aber auf keinen Fall mainstreamig rüber
"Jamie Woon - Mirrorwriting" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Lieder zum Verlieben, Pop, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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01:43
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Montag, 16. Mai 2011Bazooka - Antihero
Der Berliner Produzent Bazooka ist ein alter Hase und produziert seit nunmehr 15 Jahren Lärm in vielen Facetten und veröffentlicht mit Antihero nun sein erstes Album. Früher nannte sich das Gabber bzw. allesmögliche-core. Und heute fragt Ihr euch, was so etwas nun hier soll.Nun ja, ich habe halt mal nachgemessen: Es war schon sehr, sehr lange her, dass ihr etwas über unser Lieblingsthema applikative Musik lesen musstet. Deswegen gehört das jetzt aufgefrischt. Der Zusammenhang wirkt ggf. etwas weit hergeholt, aber das ist selbstverständlich ein bewusst gewähltes didaktisches Mittel. Auf jeden Fall standen wir hier vor der Entscheidung, ob wir über etwas schreiben sollen, dessen applikative Funktion wir nicht verstehen. Ihr wisst schon, unser Dauerthema: Wenn es schnell ist, man dazu aber nicht tanzen kann oder will, warum es dann hören? Wenn es zu langsam zum tanzen ist, aber man es nicht in konzentriert oder bewusst unkonzentriert zu Hause hören kann, warum es dann überhaupt hören? "Bazooka - Antihero" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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21:40
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Mittwoch, 9. Februar 2011Chase & Status - No More Idols
Das zweite Album von Chase and Status. Großes Ding. Major Release. Was sollen wir dazu schreiben?Vielleicht mal ein re-engineering Versuch: Was ist seit dem letzten Album im Leben der beiden passiert? Wenn man sich die Tracks anhört, wohl vor allem folgendes:
Und was kommt dann in der Mischung der o.g. Einflüsse raus? "Chase & Status - No More Idols" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Hitparaden-Alarm!, Pop, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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08:00
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Dienstag, 9. November 2010Magnetic Man - Magnetic Man
Seit wann wir Popalben rezensieren, die bei Erscheinen sofort auf Platz 5 der UK Album Charts klettern? Oder Alben die Singles beinhalten, die auf Platz 10 der Single Charts waren?Nun ja, spätestens seit es Benga, Skream & Artwork als Magnetic Man geschafft haben, sich mit einen Sony Major Deal bewaffnet dazu aufzuschwingen, Dubstep ein (okok nur britisches) Daytime-Radio-Gewand zu verpassen. Und ihr Debutalbum auch noch nach sich selbst zu betiteln, how typical. "Magnetic Man - Magnetic Man" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Hitparaden-Alarm!, Populär, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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00:52
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Freitag, 17. September 2010Talwar - Savage Messiah
Totaler Zufallstreffer auf www.breakbeat.co.uk. Don't judge a book by it's cover. Oder wie hier by it's title. Savage Messiah was für ein Albumtitel! Gebe zu, ich habe null recherchiert, dass Talwar ein indischer Säbel aus dem 13. Jahrhundert ist, im richtigen Leben Adam Michael hei?t und auf dem bristoler Label Lick the Wrap released (die auf ihrer Seite nicht mal bis zu seiner Katalognummer 052 kommen und ihn nicht mal im Artist-Verzeichnis haben, komisch komisch). War alles nach dem ersten Track aber auch ziemlich unwichtig, denn... "Talwar - Savage Messiah" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Downbeat & Nu Jazz, Electro & Elektronisch, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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08:00
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Sonntag, 2. Mai 2010Scuba - Triangulation
Ach irgendwie ärgert mich diese ganze Dubstep-Feulletonisten-Scheisse: Meine Theorie ist ja, dass Dubstep nur deswegen der schreibenden Presse liebstes Kind ist, weil der Original-Entwurf so unsexy, so white, so wenig funky war wie nur irgendwas und man deswegen nie in die Verlegenheit kommen musste, dass das jemand in Lichtjahre-entfernung zum Mainstream gut finden könnte oder dabei sogar Spa? haben könnte. Kurzum also meine Standard-Theorie: Alles was dem Underground-4Ever-der-ewig-Berufsjugendlichen, der Distinktions-Sucht-Lustfeindlichkeits-galorender-Shoegazer-Nerds nutzt, wird gehyped. Und der Beweis: der von Scuba selbst als "Hardcore" Dubstep (als Pendant zum DnB Jump-Up) mit seiner Wobble Wobble Bass-Pornografie für 12-jährige Jungs, der aber immerhin zur Peaktime auf der Tanzfläche laufen kann, ohne das alle gleich gehen und sogar Frauen tanzen, wird natürlich als Untergang des Dubstep-Abendlandes hochnäsig gedisst (OK, nach einem ganzen Abend von dem Zeug vielleicht in Ansätzen nachvollziebar, aber grundsätzlich doch nur wieder das alte Muster). Ok, ok ich schweife ab... "Scuba - Triangulation" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Electro & Elektronisch, Minimal, Techno, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Mittwoch, 28. April 2010Noisia - Split the Atom
Schon wieder Geboller! Für das Debut Album der drei Holländer Nik Roos, Thijs de Vliegerund Martijn van Sonderen aka Noisia dürfte das Attribut "long awaited" wohl zu Recht gelten. Auch die Klischees "super group" oder "award winning" sind so unpassend nicht, bilden die drei doch zusammen mit Artists wie SPOR etc. den Olymp des verzerrten Gabber-Geballers aka Neuro Funk.
Mit Ihrem Debut-Album zeigen Sie nun je nach SIchtweise, dass Sie es allen und keinem entweder recht machen können wollen. "Noisia - Split the Atom" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Electro & Elektronisch, Hip Hop, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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08:00
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Dienstag, 30. März 2010Fabriclive 50 - dBridge & Instra:Mental present AUTONOMIC
Wie schon mit Martyn bei der 50sten Fabric hat sich Fabric beim Jubiläums Fabriclive Mix 50 (und damit der 100ste Mix insgesamt) nicht lumpen lassen und ihn in die Hände von dBridge und Instra:Mental gelegt, einem Trio, der das Jahr 2009 im Drum'n Bass ma?geblich mitgestaltet hat und dabei darauf besteht, dass es eigentlich gar keinen DnB macht. Mit dem Autonomic Podcast haben die beiden mal eben so den Genrehorizont um eine Art Minimal-Electrostep-DnB erweitert (als Gegenbewegung zum derzeit vorherrschenden Reizüberflutungssound im DnB) und damit auch in angrenzenden Bereichen wie Dubstep oder Minimal für Aufsehen gesorgt.
Und mit dem Erfolg auch gleich dann eine Fabric Residency mit eigener Nacht etabliert und dann eben die 50ste fabriclive mixen dürfen. Mehr shooting star geht wohl nicht (wobei die beiden natürlich alles andere als Newcomer sind). Das Wort "mixen" ist hier jedoch nur als die Spitze des Eisbergs zu verstehen, da die beiden den Fabric Mix als Höhepunkt und Teil Ihrer Autonomic Reihe sehen. Und das bedeutet, dass der Gro?teil der Tracks von Ihnen (4 von dBrigde, 7 von Instra:Mental) sowie von Distance, Scuba, Genotype dann auch extra für diesen Mix gemacht wurde. Dies erklärt auch, warum es um den Podcast nach der 9. Folge erstmal 4 Monate still geworden war, denn die drei Jungs mussten ja Beats basteln. "Fabriclive 50 - dBridge & Instra:Mental present AUTONOMIC" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Electro & Elektronisch, Lieder zum Verlieben, Minimal, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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23:22
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Dienstag, 22. Dezember 2009Dadamnphreaknoizphunk - The Cheerleaders Are Smilin' At You
10 Jahre nach der ersten DDPNP LP ist nun Anfang 2009 das vierte Album erschienen. Hierzu sei als Intro für die Ahnungslosen frech das Label Mole Listening Pearls zitiert:
Willkommen zu dem neuen und genauso entspannten wie abenteuerlichen Dope-Beat-Ambient-Trip Hop-Funk-Soul-Erlebnis des gro?artigen deutschen Produzentenduos Oliver Bondzio und Ramon Zenker.So, und was heist das nun übersetzt in die Sprache von musik. kritik. les connaisseurs ? "Dadamnphreaknoizphunk - The Cheerleaders Are Smilin' At You" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Downbeat & Nu Jazz, Geschenktipp, Lieder zum Verlieben, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Samstag, 19. Dezember 2009The Young Lovers - Young Lovers
Oh jeh, noch so eine Nachzügler-Rezension unter dem Geschenke-Deckmantel. Joshua Harvey aus Essex ist erst 28 Jahre und hat jetzt schon mehr Aliase als die meisten Männer Unterhosen: Hervé, Action Man, Dead Soul Brothers, Voodoo Chilli, The Count (of Monte Cristal mit Sinden), Machines Don't Care (mit Sinden, Fake Blood, Drop The Lime, Toddla T, Trevor Loveys, Detboi and Affie Yousef). Wobei Hervé und Count sicher die bekanntesten sind. Au?erdem hatte er vor einer Ewigkeit mit Fidget House ein komplett neues Genre erfunden und dann auch schnell wieder verlassen.Seine aktuelle Musik klingt als wäre sie extra für Annie Mac's MashUp erfunden worden: Ein wildes Gemisch aus Oldschool-Rave-House angereichert mit Elementen aus den letzten 20 Jahren Dancemusik-Geschichte. Dabei schert er sich einen Dreck um alle Konventionen und verfolgt nur das Ziel, sofortiger brachialer Abfahrt. Seine Tracks klingen dabei wie der Gang übers Oktoberfest oder der musikalische Output eines ADHS-Patienten im Endstadium. "The Young Lovers - Young Lovers" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Downbeat & Nu Jazz, Geschenktipp, Jazz, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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02:58
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Montag, 17. August 2009Merka - Make & Do
Ach herrjeh, MERKA hat im Septembr 2008 (zweitausend ACHT) sein zweites Album rausgebracht und ich habe es erst vor wenigen Wochen zufällig bemerkt. Was daran so schlim sein soll? Nun ja, sein Debut "Berserka" ist sowas wie die Definition eines ?beralbums und hat ein eigenes Universum geschaffen. Da war es natürlich klar, dass ich das Nachfolgealbum kaum abwarten konnte! Und dieses dann so lausig zu vertrödeln, das tut dann schonn weh. Deswegen also diese Rezension als Wiedergutmachung für mich selbst. Als Beweis, einmal sagen zu können, dass man das zweite Album doch rezensiert hatte, irgendwann. AlsUnd natürlich ist es KEIN zweites Berserka geworden! "Merka - Make & Do" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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01:03
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Montag, 25. Mai 2009Redaktionskonferenz 2009 - Teil 2 - Best act: Parov Stelar(dieser Artikel ist eine Fortsetzung von Teil 1, den Sie hier lesen können) Im Rahmen dieser Konferenzen schält sich jedes Jahr dann ein Album oder ein Track heraus, auf das sich alle einigen können. Bis hin zu allerlei obskurer Verschwörungstheorien, wie es gerade diese Tracks dann dahin geschafft haben. Die reichen von der Theorie von Bestechungsgelder der Labels an die Organisatoren bis hin zu der Theorie dass ein Connaisseur durch Zufall nachts um 2 halt im Internet surft und bei Soulseduction sein Restguthaben vom Vorjahr ausgeben möchte und wahllos Tracks runter lädt.
Diesmal sind es zwei EPs von PAROV STELAR, einem von uns über die Ma?en verehrten Künstler, bei dem allen Konferenzteilnehmer - platt gesagt - einer abgegangen ist und den wir hier deswegen nun in den Himmel loben M?SSEN! "Redaktionskonferenz 2009 - Teil 2 - Best act: Parov Stelar" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Downbeat & Nu Jazz, Electro & Elektronisch, House, Jazz, Lieder zum Verlieben, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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13:47
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Dienstag, 17. März 2009The Prodigy - Invaders must die
Warum mit den Wolfen heulen? Warum zum neuen Prodigy Album etwas sagen, wo doch schon alles überall breit getreten worden ist? Weil es dafür drei überzeugende Gründe gibt:
"The Prodigy - Invaders must die" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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08:36
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Sonntag, 1. Februar 2009DUB FX
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Geschrieben von Connaisseur_M
in Downbeat & Nu Jazz, Drum'n Bass, Electro & Elektronisch, Kulturkritik, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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10:11
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Freitag, 23. Januar 2009Zomby - Where Were U in '92?
Preisfrage:Woran kann man erkennen, das ein Musik-Genre jeglichen Anspruch auf Neuheit verloren hat? Antwort: Es gibt lupenreine Retro-Alben. Und dieses Album zeigt, dass wir uns alle mit dem Gedanken abfinden müssen, dass Techno, Rave und alle sonstige elektronische Musik ab dem englischen Summer-of-love einfach in der Hall-of-Fame aller anderen Musikgenres angekommen ist. Das ist keineswegs schlimm, sondern soll nur helfen uns alle vom Forward-ever-backward-never-future-is-here Wagen zu holen. Das solch ein Album dann auch gerade von einem Dubstep-Produzenten kommt, ist britischer Humor pur, da doch das arme Genre von allen gelangweilten Musikjournalisten seit längerem als Innovations- und Futurismufetisch der elektronischen Musik herhalten muss. Und das auch und gerade von der todgeklackerten Minimalszene, die sich eine "Achse London - Berlin" herbei ketaminiert, nur weil ein Dubstep-Produzent auf EasyJet Trip in Berlin mal im Techno-Plattenladen die Toiletten benutzen wollte. "Zomby - Where Were U in '92?" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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01:31
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Montag, 8. Dezember 2008Chase & Status - More than alot
Das ist eine spannende Geschichte: Das Debut Album "More Than Alot" von Chase & Status wurde in den letzten Monaten von DJs, Moderatoren und der Presse so ausnahmlos mit Vorschusslorbeeren versehen, dass es einem schon Angst werden konnte.Vom "next big Thing" und "Drum'n Bass is taken to another level" war die Rede. Davon, dass dieses Album die Tür zum Mainstream / Chart Erfolg mit einem lauten Knall öffnen soll und somit quasi eine bisher ignorante ?ffentlichkeit durch dieses Album zu neuen DnB Anhängern bekehrt werden und die Milliarden auf diese kleine Szene regnen und sich endlich der "verdiente Ruhm" einstellen möge. Das hat seinen Grund jetzt weniger in der absoluten Qualität der Tracks, sondern dem Versuch von Chase & Status, sich über Genregrenzen hinwegzusetzen und mit vielen Stilen der Popmusik zu flirten. In Summe finde ich es ein bischen zu viel erwartet von einer CD mit 13 Tracks. Das ist auch unfair den Machern gegenüber, die sicher nur ein geniales Album abliefern wollten, aber wohl nicht im Traum daran dachten, die Welt damit retten zu sollen. Deswegen muss man bei der Bewertung auch aufpassen, dass man nicht die Erfüllung der Szene-Erwartungen misst, sondern die (subjektive) "Güte" der Tracks. Und beim Zusammenbrauen haben sich Chase & Status auf eine wirkungsvolle Formel verständigt, die in der Tat maximale Breitenwirkung - auch im Pop-Manstream - versprechen könnte: - ?berschreite nur selten die magische Radio-Länge von 3:30 Minuten - nutze sofort wiedererkennbare Hooklines, Melodien, "Refrains" wo immer möglich - nicht zu viel in einen Track packen, weniger ist mehr. Ein Drumloop reicht - wechsel zwischen cheesy Pop-Passagen und wüsten Drum'n Bass Parts einfach hin und her Nun werden wir testen, ob diese Tricks auch funktioniert haben und jeden Track gnadenlos sezieren. Dazu habe ich mir - da Connaisseur_J derzeit immer noch auf einem geheimen Undercover-Recherche-Einsatz ist - einen Gast-Rezensenten geholt: The IMP! Damit will ich sicherstellen, dass dieser Review nicht gleich in kritikloser Euphorie versinkt. "Chase & Status - More than alot" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Hitparaden-Alarm!, Lieder zum Verlieben, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Samstag, 6. Dezember 2008Kidda - going up
(Red.: dieser Artikel muss nun endlich veröffentlicht werden, bevor die CD als "Klassiker" von Time Life verramscht wird)
Von allen kurzlebigen elektronischen Genres aus England ist Big Beat sicher das am meisten geschmähte und verachtete in Deutschland. Klar, dass vor allem mir das damals total gefallen hat, auch über Chemicals und Fat Boy Slim hinaus. Um so mehr bin ich natürlich ganz Ohr, wenn vom SKINT Label mal wieder etwas in diese Richtung veröffentlicht wird (und nicht ein mieser Justice-Rip wie das letzte Midfield General Album). Ste McGregor aka Kidda heisst der Kollege und er liefert auf "going up" einen schönen ?berblick darüber, das Big Beat eben nicht nur aus 4-Promille-mitgröhl-Tracks bestehen muss, sondern eben auch aus 3,5-Promille-mitschunkel-Tracks! "Kidda - going up" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
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Sonntag, 22. Juni 2008Wiederbelebung durch Annie Mac's Mashup![]() ![]() Man soll ja vorm schreiben immer erst überlegen. Wohlfein und mit Bedacht. Damit man sich hinterher nicht für sein geschriebenes schämen muss.
Ach scheiss doch drauf! Nach einer Phase höchster Anstrengung und Anspanung der letzten Wochen war ich sowas von ausgelaugt und leer. Nichts gng mehr. Und dann habe ich eher zufällig den Annie Mac Mashup Mitschnitt vom 13.06.2008 gehört. Und plötzlich war alles anders. Mir war nicht klar, wie sehr ich diesen Mix gebraucht habe. Es war die sofortige Wiederbelebung! Wunderheilung quasi. Applikative Musik in Höchstform! "Wiederbelebung durch Annie Mac's Mashup" vollständig lesen
Geschrieben von Connaisseur_M
in Drum'n Bass, Electro & Elektronisch, Kulturkritik, UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Dienstag, 11. März 2008aUtOdiDakT DJ Mix 02.2008
Hier stehe ich und kann nicht anders: aUtOdiDakT, Labelowner von Traktor-Records, schafft das unmögliche und packt den musikalischen Content von mehreren Tagen in ein 60 minütiges DJ Set. Wer schon immer mal wissen wollte, wie ein Annie Mac Mashup-Set auf schwäbisch klingt, sollte sich hier bedienen.Von Funk, Breaks über NuRave bis zu DubStep ist eigentlich jeglicher Lärm vertreten, bei dem man sich einfach nur noch rundum wohlfühlen kann. Maximale Abfahrt. Ja, so legt er auch auf. Den Mix downloaden
Geschrieben von Connaisseur_M
in UK Bass (Breaks, Dubstep, UKG)
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Hört, hört!