Ahh diese Schmerzen! Diese Entscheidungsschmerzen! Sollen wir Sand an den Strand, Eulen nach Athen oder Humorlosigkeit zu deutschen Minimaltechnoproduzenten tragen
und schreiben, worüber jeder schreibt?
Ging uns schon bei James Blake so. Und vor lauter Zaudern und Zögern wurde dann das Album doch so alt, das wir uns keine Rezension mehr getraut haben, weil die Entschuldigungsarien dann doch zu peinlich geworden wären. Aber bei Jamie Woon's Debut kann ich nicht anders, denn es würde sonst wieder ein Auslassventil unseres missionarischen Eifers ungenutzt werden.
A pro pos James Blake, mit dem wird der arme Jamie Woon auch ständig verglichen. Weil es eigentlich auch ne Menge Gemeinsamkeiten gibt:
- Jüngling singt (Chanson, Singer/Songwriter, Folk)
- macht die (spärlichen) Beats selber, denen mal in der Genanalyse Vorväter in der britischen Dance Musik nachweisen kann
- kommt irgendwie underground, oder künstlerisch zerzaust, aber auf keinen Fall mainstreamig rüber
Hört, hört!