Der unverkennbare Danny Byrd Happiness Sound wird durch die Oldschool-Samples noch mehr verstärkt. Einige klingen wirklich als hätte er einfach Tracks von ersten Prodigy Album geremixt (
Hot Fuzz, Planet Earth). Die Oldschool-Euphorie aber auch ihre Schattenseiten, denn so richtig reisst einen das Album in Summe nicht vom Hocker, weil man alles einfach schon zu oft genau so gehört hat. Vielleicht hätte er sich da nicht überall so eng an die Originale halten sollen und manche der Songs nicht zuu generisch klingen lassen sollen. Aber klar, das ist Gemecker auf höchstem Niveau.
Und so gräbt (haha, was für eine Monster Journalistenformulierung, wahnsinn!) er sich durch die ganze UK Hardcore Geschichte und streut munter mal den einen oder anderen Hospital Trademark Tune mit ein (obwohl selbst die klingen als wäre sie 7 Jahre alt).
Wer also ein Oldschool Rave Album auf dem aktuellen Soundlevel sucht, findet wohl nichts besseres. Well done, Mr. Byrdman!Obwohl mir das Debut Supersized von 2008 immer noch besser gefällt.
Hört, hört!