Und das tut es mit jedem einzelnen Track. Die Dining Rooms sind gewachsen. Und auf einmal ist Platz für tiefsinninge Lyrics - für Spoken-Word-Titel, die fast ein wenig an Ursula Rucker erinnern wie z.B. das gro?artige "Thank You". Platz für Sound der an Komplexizität zugelegt hat. Es klingt einfach nicht mehr nach dem für jede Edelstahl-Leder-Bar-Lounge kompatiblem Downbeat, denn dafür ist es in Teilen schon zu düster. Musik für fortgeschrittenen Hörer, die nicht nur im Hintergrund plätschern will und weil wir sooft für Mukke in dieser Kategorie das abgedroschene "die will nur spielen" verwendet haben, sei hier einmal gesagt, die will nicht nur spielen. Die will berühren, die fordert heraus. Und ist einfach schön.
Und zum Abschlu? ein äu?erst treffendes Zitat aus einer Kritik zu dem Album, das sich nicht wirklich übersetzen lä?t und dem von meiner Seite nix hinzuzufügen ist:
The Dining Rooms seem to deepen their sound more and more with each new record.
Das Album ist ansonsten so rund, dass wir keine einzelnen Tracks empfehlen können.
Hört, hört!