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Sonntag, 16. Juli 2006Roger Cicero - MännersacheKommentare
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Mir gefällt weder Jamie Cullum, noch Roger Cicero. Die wirken auf mich so extrem überproduziert.
»Kompromisse« ist ganz nett, aber irgendwie kann ich mit seiner Stimme nix anfangen. :/ Ja, ich glaub das ist das Problem, denn das Orchester spielt gut.
also mal ernsthaft. ich höre normalerweise niemals solche musik. das ist einfach nicht meine richtung aber die cd ist der absolute hammer. ich bin selbst eine frau und trotz der texte (die übrigens wirklich zum grinsen sind) finde ich das alsbum einfach nur super.
Mein Girl spielt diese CD in ihrem Auto hoch und runter.. somit bin ich in den Genuss gekommen, und sofort mehr oder weniger infiziert worden. Natürlich verbinde ich diese Musik mit meiner Freundin, jedoch muss ich auch sagen, dass es Qualitativ sehr hochwertig und recht einzigartig auf dem deutschen Markt ist, einen Mix aus deutscher Rethorik und einer derartigen Musik ist. Für Leute, denen Kuschelrock zu flach ist, und an einem Winter-Sonntag mal mit Wein vorm Kamin sizen, die perfekte Begleitung :)
Hey an alle!
Ich finde die musik end hammer! Past einfach alles perfeckt zusammen! Der Text ist auch sehr gut weiter so
Die nervige Werbespotstimme versucht Swing in deutsche Texte zu bringen, ohne einen Hauch von Talent. Lediglich das euphorische Sende- und Förderverhalten eines Berliner Rundfunksenders zeugt von einer intimen Beziehung zu verantwortlichen Personen des Senders.
Oberflächlicher Versuch etwas neues zu versuchen...
Unqualifizierte Aussagen wie die hier von Rainer Krebs würde man auf einer Party eigentlich dadurch strafen, dass man den Menschen den ganzen Abend einfach nicht mehr beachtet. Mal wieder kann jemand nicht seinen eigenen Geschmack und musikalische Fähigkeiten auseinanderhalten. Man muss Roger Cicero nicht mögen, aber der Mann ist unzweifelhaft ein brillanter Musiker und Sänger. Sein Talent hat sich nicht zuletzt in anderen Musikstilen gezeigt, man höre sich mal seine Aufnahmen mit "Soulounge" an. Die einzige wichtige "intime Beziehung" zu wichtigen Personen ist die zu seinen ebenfalls musikalischen Eltern - daher kommt das Talent. Natürlich braucht man Glück und auch eine Portion "Vitamin B", um bekannt zu werden, aber ohne Talent und auch langjährige Arbeit und Geduld (von der Otto Normalo aber nichts mitbekommt, eben WEIL der Künstler noch nicht bekannt ist) geht's nicht. Apropos Jamie Cullum: den hat moo (s. Kommentar #1) garantiert noch nicht live gesehen. Cullum kann man noch viel weniger ?berproduziertheit vorwerfen als RC. Hab selten ein geileres, direkteres Konzert erlebt, meilenweit von sowohl Standard-Jazz- als auch Pop-Acts entfernt, zweieinhalb Stunden Musik pur, direkt in Herz und Beine. Der spielt sich den Arsch ab. Leute, informiert Euch doch (und das beste dafür ist immer ein Konzert), bevor Ihr solche Musiker so abwertet - oder behaltet Euren Geschmack (den Euch wei? Gott keiner nehmen soll) für Euch.
Dass Cullum "sich den Arsch abspielt" stelle ich nicht in Frage. Aber der Liveauftritt, welchen ich bei einem Bekannten auf Video gesehen habe, rückt seine (imho nicht vorhandene) Fähigkeit zur Improvisation, sowie die Qualität der Kompositionen an sich in ein mangelhaftes Licht.
Wenn man ihn im Kontext mit anderen Jazzmusikern und -standards betrachtet, spielt er in meinen Augen keinen Jazz, sondern Radio-Pop mit etwas Swing- und Bluesbeilage. Gemacht und Produziert eben. Aber wie Du schon erwähntest - im Wesentlichen ist das natürlich reine Geschmackssache. Was mich allerdings doch etwas verwundert ist, wie eindringlich und sauber formuliert in den 2 letzten Kommentaren Cicero und Cullum gehyped werden sollten sich hier etwa Vertreter des Musikverlagswesens tummeln? :)
Hi moo, ich bin auf jeden Fall nicht im Musikverlagswesen :-), einfach selbst Musiker und natürlich Musikfan. Will natürlich nicht verhehlen, dass ich Cicero und Cullum gut finde. Ich fand einfach den Kommentar "ohne einen Hauch von Talent" überzogen; habe mich vielleicht etwas zu sehr aufgeregt, aber ich stehe trotzdem zu meiner Meinung, das solche Kommentare zu weit gehen (der zu RC, nicht Deiner). Ich mag z.B. Celine Dion überhaupt nicht, würde aber nie sagen, dass sie nicht singen kann. Zu JC: Auch ich würde nicht sagen, dass er reinen Jazz spielt, sondern grundsätzlich Popsongs, aber mit starker Erdung in Jazz und Blues. Und gerade auf dem Konzert klang das nicht nur ein wenig hinter den Popsong-Strukturen an, sondern mir hat auch instrumental und improvisationsmä?ig nichts gefehlt. Kam direkt und rau rüber, mir hat's Spa? gemacht.
Hi Flo, ok, so unterschiedlich sind unsere Meinungen über die Thematik ja gar nicht. Vielleicht sollte ich mir nochmal ein Livealbum von Cullum anhören. Danke auf jedenfall für Deine Antwort! ;)
Nix zu danken ;) Ich glaube Cullum hat ne Live-DVD, von einer CD wei? ich nichts. Kommt halt drauf an, was du willst, was du erwartest, und was du sonst für Musik hörst. Ich mochte halt die Musik schon von den CDs und WOLLTE zum Konzert und Spa? haben. Bin auch kein typischer Jazzer und hatte keine besonderen Erwartungen, die hätten enttäuscht werden können. War dennoch positiv überrascht und habe mich auch als "Mucker" nicht gelangweilt :)
musik die durch ihre art ab hebt..
unter die haut geht.. die hüften swingen lässt..das gehirn zum träumen anregt...texte die zutreffen...eine stimme wie sahne.. und das in deutsch..perfekt.. besser geht es nicht platz 19. na und!! |
Hört, hört!